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Besatz

Warum Edelkrebsnachwuchs besetzen?

Edelkrebse gehören historisch zum Niedersächsischen Naturgut und zu seinen wertvollsten Gewässerbewohnern. Auf Grund einer seuchenhaften Erkrankung (Krebspest) ist der Edelkrebs in Niedersachsen fast vollständig ausgestorben. Ohne menschliche Nachzucht und Bestandsentwicklungsmaßnahmen (Besatzmaßnahmen, Hege mit Nutzung) ist der Edelkrebsbestand in Niedersachsen nicht mehr wieder zu entwickeln bzw. zu erhalten.

Ökologische und ökonomische Bedeutung:

Krebse bilden ein wichtiges Glied in der Lebensgemeinschaft der Gewässer, sie sind in vielfacher Hinsicht von großer Bedeutung:

Besatz

Besatz mit Edelkrebsen in einem Baggersee.

  • Auf ihrem Speiseplan stehen nicht nur Schnecken, Würmer, Insektenlarven und Krebstiere, sondern auch alle verendeten Lebewesen, die sich am Gewässergrund abgelagert haben. Sie fungieren als krankheitsverhindernde- und gewässerhygienefördernde "Gesundheitspolizei" und tragen so zur Verbesserung der Wasserqualität bei.
  • Weiter wirken Krebse durch den Verzehr von Unterwasserpflanzen, Algen und Laubblätter bei nährstoffreichen Gewässern der Verkrautung und Veralgung entgegen.
  • Als bedeutendes Glied im Nahrungskreislauf eines Gewässers dienen Krebse auch Fischen und Wasservögeln als wertvolle Nahrungsquelle.
  • Edelkrebse können durch Ihr Vorkommen wertvolle Aufschlüsse über die ökologische Qualität (Indikatorfunktion) des Wasserlebensraumes anzeigen.
  • Seit Menschengedenken gilt das schmackhafte Krebsfleisch als Delikatesse. Der Krebsfang war und soll wieder zu einer Lebensquelle für Fischer, Angler und Feinschmecker werden!

Gartenteiche / Aquaristik / Kleinteiche

Auch eignen sich Edelkrebse zum Besatz in strukturreichen Kleinteichen und Jungkrebse für den Besatz versteckreicher Kaltwasseraquarien. In einem biotopnahen Kleinteich können Edelkrebse ebenfalls die oben genannten ökologischen Funktionen erfüllen.


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