
Die Zukunft niedersächsischer Edelkrebse liegt in Menschenhand!
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Der Edelkrebs (Astacus Astacus) war noch bis vor 150 Jahren ein häufiger Bestandteil der Süßwasserfauna Mitteleuropas.
".......die Flußkrebse zählten deshalb zu den gewöhnlichsten Vertretern der heimischen Tierwelt, der jedem Dorfbuben
wohlbekannt war und trotz der eifrigen Verfolgung gar nicht ausrottbar erschien...." (Floericke 1915). Als Speisekrebs
wurde er tonnenweise quer durch Mitteleuropa transportiert. Durch die 1860 in Europa auftretende Krebspest,
ausgelöst durch einen aus Nordamerika eingeschleppten Fadenpilz (Aphanomyces astaci), brachen die einst großen
Bestände drastisch zusammen.
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Die einzige in Niedersachsen ursprünglich heimische Flusskrebsart gilt als vom Aussterben bedroht.
Ohne gezielte menschliche Nachzucht und Wiederansiedlung mit Besatzmaßnahmen, Bewirtschaftung und Bestandsnutzung, ist der
Edelkrebsbestand in Niedersachsen nicht mehr zu erhalten!

Neun Monate alter Krebsnachwuchs
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